2016.
Alles anders.
Alles neu.
Spätestens jetzt sind wir deutlich im 21. Jahrhundert angekommen.
Die neue Weltordnung ist nicht mehr bloß Gerede, sondern in vielen Köpfen eine Tatsache.
Wir bewegen uns auf etwas zu.
Worauf - Mehr Liebe und Dankbarkeit oder mehr Kriege und Katastrophen? - hängt von uns Menschen ab.
Doch wie soll es alles bloß werden? - fragen sich die Alten.
Was haben wir bloß für eine Zukunft? - wundern sich die Jungen.
Denn früher war bekanntlich ja alles besser.
Mulmige Laune und Zukunftssorgen sind alle wie weggeblasen, beim Stolpern über dieses Zitat:
„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Die Jugendlichen widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer.“
2016?
Nein.
Sokrates:
470 - 400 v. Chr.
Alles beim beim Alten.
Wie wunderbar!
Nina Schmid, Januar 2016
Was denken Sie?
Sokrates hat so was von recht mit seiner Meinung über die Jugend! Und so was von unrecht! Warum? Nun einerseits weil die Jugend natürlich im purem Luxus lebt, gegen die Eltern aufbegehrt und Lehrern widerspricht. Andererseits wird dies die Jugend immer tun, es ist, so könnte man sagen, ihr Auftrag. Denn nur durch Neugierde, Aufbegehren gegen das Alte und der Forderung nach mehr, gibt es Veränderung und Neues. Neudeutsch könnte man hier auch Innovation sagen.
Was vor rund zweieinhalb tausend Jahren schon Sinn machte, ist heute aktueller denn je. Nur durch die Jugend wird die Zukunft auch Zukunft sein. Dann kann man der Zukunft getrost ins Auge schauen. Spannung und Spaß tragen einen in das Morgen. Ohne Jugend keine Zukunft, ohne Alter kein hier und jetzt.
Wenn wir Alten der Jugend das zugestehen, was wir als Jugend unseren Alten abgerungen haben,wird die Welt wieder einmal neu geordnet. Besser aber die Jugend ordnet neu, als wir Alten.