Schlagwort-Archiv: Leben

EPIKUR: PHILOSOPHIE ALS THERAPIE

Epikur im Februar

Promenade„Leer ist die Rede jedes Philosophen, durch die keine menschliche Leidenschaft geheilt wird. Wie nämlich Medizin nichts nützt, wenn sie nicht die Krankheiten aus dem Körper vertreibt, so nützt die Philosophie nichts, wenn sie nicht die Leidenschaft aus der Seele vertreibt.“

Diese Aussage Epikurs könnte man fast als Wahlspruch der gesamten antiken Philosophie ausgeben.

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HOFFNUNG, MIT VERGNÜGEN

Hoffnung, mit Vergnügen

waldWenn wir gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst haben, dann starten wir das Jahr mit Hoffnung.

Hoffnung, dass wir es diesmal schaffen den inneren Schweinehund zu überlisten.

Wir werfen einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft ohne den Ballast alter Gewohnheiten.

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SOKRATES: DAS GUTE LEBEN

„Der Gerechte also ist glückselig und der Ungerechte elend.“

In diesem Satz geht es weit mehr als nur um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Es geht um das gute Leben an sich, von dem Sokrates, wie nahezu alle antiken Philosophen überzeugt war, dass das gute und glückselige Leben kein Zufall oder ein Schicksal sei, sondern, dass es bewusst vom Einzelnen gewählt und verfolgt werden müsse.

Für das gute und glückselige Leben ist der Mensch verantwortlich, weil Glück kein dauerhaft positives Erleben eines bestimmten Zustands ist, sondern die Fähigkeit, auch gut mit den Unbill des Daseins umgehen zu können. Weiterlesen

DANKBARKEIT

Dankbarkeit – eine Begegnung mit Bruder David Steindl-Rast

Nach außen hin scheint die Vorweihnachtszeit alles andere als eine Zeit der Dankbarkeit. Wir fragen uns, warum wir erneut dem ‚ganz normalen Wahnsinn‘ erliegen, uns von der Hektik anstecken lassen und uns nicht darauf besinnen können, was diese Zeit wirklich bedeuten sollte.

Wir Menschen geben uns nicht gerne dem Ungewissen hin, wir möchten in alle Richtungen abgesichert sein, erst recht in Zeiten der Verunsicherung, die um uns herum geballt ausgebrochen sind. Sich auf das Ungewisse einzulassen verlangt Mut und Vertrauen. Vertrauen in unsere unmittelbare Umgebung und vor allem zu uns selbst.
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NOVEMBER-PHILOSKOP: ALBERT CAMUS

Albert Camus wuchs in Algerien in ärmlichen Verhältnissen in einer Familie von Algerienfranzosen auf, die dort in der dritten Generation lebte. Sein Vater starb als er erst ein Jahr alt war. Nachdem ein Lehrer auf sein Talent aufmerksam wurde, konnte er aufs Gymnasium gehen. Camus engagierte sich seit Beginn seines Philosophiestudiums an der Universität von Algier politisch. Es kam allerdings bald zum Bruch mit der Kommunistischen Partei, nicht zuletzt deshalb, da ihm jede Form des Totalitarismus zuwider war.

Camus, der sich selbst nicht als Existentialist sah, beschäftigte sich jedoch zeitlebens mit einer der Grundfragen des menschlichen Daseins: der Frage nach dem Sinn.
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