Schlagwort-Archiv: Antike

EPIKUR: PHILOSOPHIE ALS THERAPIE

Epikur im Februar

Promenade„Leer ist die Rede jedes Philosophen, durch die keine menschliche Leidenschaft geheilt wird. Wie nämlich Medizin nichts nützt, wenn sie nicht die Krankheiten aus dem Körper vertreibt, so nützt die Philosophie nichts, wenn sie nicht die Leidenschaft aus der Seele vertreibt.“

Diese Aussage Epikurs könnte man fast als Wahlspruch der gesamten antiken Philosophie ausgeben.

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EPIKUR: LUST

Epikur im Januar


Riesenrad
Lust als Lebensziel
Es gibt vermutlich nicht allzu viele Philosophen, die vorsätzlich so missinterpretiert wurden, wie der griechische Denker Epikur, der 341 auf Samos geboren wurde. Bis heute eilt ihm der Ruf voraus ein wilder Lüstling zu sein, weil er die Lust (griech.: Hedone), zum obersten Prinzip des menschlichen Lebens erhob. Epikur ging dabei von einer sehr einfachen Erfahrung aus. Er sah, dass der Mensch bereits im Säuglingsalter nach dem strebt, was ihm Lust verschafft.

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SOKRATES: DAS GUTE LEBEN

„Der Gerechte also ist glückselig und der Ungerechte elend.“

In diesem Satz geht es weit mehr als nur um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Es geht um das gute Leben an sich, von dem Sokrates, wie nahezu alle antiken Philosophen überzeugt war, dass das gute und glückselige Leben kein Zufall oder ein Schicksal sei, sondern, dass es bewusst vom Einzelnen gewählt und verfolgt werden müsse.

Für das gute und glückselige Leben ist der Mensch verantwortlich, weil Glück kein dauerhaft positives Erleben eines bestimmten Zustands ist, sondern die Fähigkeit, auch gut mit den Unbill des Daseins umgehen zu können. Weiterlesen