„… Das einzig Sichere in einer Welt des Wandels ist die Veränderung.
„Alles fließt“, lehrte schon der griechische Philosoph Heraklit vor 2500 Jahren und schlussfolgerte: „Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“ Doch wie können wir uns dem Fluss der Veränderung anvertrauen, ohne Angst haben zu müssen, in seinem Fluten unterzugehen? Woher nehmen wir den Mut, das Festland zu verlassen und neuen Horizonten entgegenzusegeln?
Wenn wir am Leben teilhaben wollen, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns auf diesen Prozess der Veränderung einzulassen, in dessen Verlauf wir immer weniger der bleiben, der wir einmal waren, und immer mehr zu dem werden, der wir wirklich sind.
Das erfordert zweifelsohne Mut. Wer zu neuen Ufern aufbrechen will, braucht eine gesunde Portion Risikofreude und die Bereitschaft, die eigene kuschelige Komfortzone immer wieder zu verlassen.
Natürlich fallen einem da gleich jede Menge Gründe ein, dies nicht zu tun. Doch wir sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, dass unsere altbewährten Argumente - „Dafür bin ich nun wirklich zu alt… Ich habe keine Zeit… Es fehlt mir das Geld“ - nur Ausreden sind, mit denen wir uns vor dem lange fälligen Aufbruch drücken.
Wir haben einfach viel zu viele Vorstellungen davon, wer wir sind, wie wir sind und warum wir so sind.
Wir schleppen den Ballast eines ganzen Lebens mit uns herum. Und wir glauben noch immer das, was unsere Eltern einst über uns sagten. Wir haben die alten Glaubenssätze verinnerlicht und gehorchen den Verboten aus unserer Kindheit.
Doch wer sind wir wirklich? …“
Dies ist ein Auszug aus dem Buch „Der spirituelle Notfallkoffer“ von Katharina Ceming und Christa Spannbauer.
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