„Der Gerechte also ist glückselig und der Ungerechte elend.“
In diesem Satz geht es weit mehr als nur um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Es geht um das gute Leben an sich, von dem Sokrates, wie nahezu alle antiken Philosophen überzeugt war, dass das gute und glückselige Leben kein Zufall oder ein Schicksal sei, sondern, dass es bewusst vom Einzelnen gewählt und verfolgt werden müsse.
Für das gute und glückselige Leben ist der Mensch verantwortlich, weil Glück kein dauerhaft positives Erleben eines bestimmten Zustands ist, sondern die Fähigkeit, auch gut mit den Unbill des Daseins umgehen zu können. Weiterlesen