Kategorie-Archiv: Der Blog

WIE VIEL VERSTEHEN IST MÖGLICH?

SP_Web-Blog_20151228_duplexWas verbirgt sich hinter Street Philosophy?

Aristoteles sagte vor fast 2.500 Jahren:
„Staunen veranlasste zuerst - wie noch heute - die Menschen zum Philosophieren.

Vielleicht muss man erstmal erklären was die Philosophie eigentlich ist, was sie kann und was sie unterscheidet von den Disziplinen die uns generell vielleicht etwas geläufiger sein mögen:
Philos, aus dem griechischen, der Freund; und Sophia, die Weisheit. Philosophie also die Liebe zur Weisheit… Sie folgt keiner vorgegebenen Methodologie, sondern basiert auf einer besonderen Art der Fragestellung und das was uns begeistert, und warum wir die Philosophie „auf die Straße“ bringen wollen ist, dass die Philosophie frei ist von Dogmen, von Absolutheit, von vorgefertigten Antworten. Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“.

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GEFÜHLE WIE CHAMPAGNER - PHILOSOPHISCH BETRACHTET

champagneSilvester ist längst vorbei, und damit meistens auch die Champagner Laune; dieser Augenblick des Prickelns um Mitternacht herum, im Glas, wie auch im Bauch. Wie wird wohl das Jahr werden? Ein gutes, wenn auch diffuses Gefühl.

Wir sollten das gute Gefühl unbedingt ins neue Jahr retten. Wir kennen zur Genüge Wut, Angst, Ärger und Schmerz. Wie wäre es aber mit Emotionen wie Freude, Zufriedenheit, Begeisterung, Nähe, Liebe? Wir dürfen uns wohlfühlen, uns freuen. Wir sollten auf unser Bauchgefühl hören, und gelegentlich die Vernunft ausschalten. Im Bauch prickelt es eher. Das müssen wir weder analysieren noch rechtfertigen.

Philosophie und Gefühle sind nicht Kontrahenten, und Emotionen schließen Vernunft nicht aus. Weiterlesen

HOFFNUNG, MIT VERGNÜGEN

Hoffnung, mit Vergnügen

waldWenn wir gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst haben, dann starten wir das Jahr mit Hoffnung.

Hoffnung, dass wir es diesmal schaffen den inneren Schweinehund zu überlisten.

Wir werfen einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft ohne den Ballast alter Gewohnheiten.

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GUTE VORSÄTZE? GUTE VORSÄTZE!

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Der Jahreswechsel bietet oft die perfekte Gelegenheit die Selbstverständlichkeiten und Beschränkungen des Alltags neu zu überdenken.

Bestenfalls bieten die Tage zwischen den Jahren Zeit sich zu erholen und auszuruhen und so einen frischen Blick auf die Dinge zu gewinnen. Vielleicht setzt man sogar Prioritäten neu, fasst neue Vorsätze. Bis man dann allzu oft und viel zu schnell nach den Feiertagen vom Alltag wieder eingeholt wird, alle guten Vorsätze vergisst und alles beim Alten ist.

Das Nachdenken über sich selbst und seinen eigenen Weg als eine Form der Selbsterkenntnis brauchen diesen Abstand vom Alltag. Weiterlesen

DANKBARKEIT

Dankbarkeit – eine Begegnung mit Bruder David Steindl-Rast

Nach außen hin scheint die Vorweihnachtszeit alles andere als eine Zeit der Dankbarkeit. Wir fragen uns, warum wir erneut dem ‚ganz normalen Wahnsinn‘ erliegen, uns von der Hektik anstecken lassen und uns nicht darauf besinnen können, was diese Zeit wirklich bedeuten sollte.

Wir Menschen geben uns nicht gerne dem Ungewissen hin, wir möchten in alle Richtungen abgesichert sein, erst recht in Zeiten der Verunsicherung, die um uns herum geballt ausgebrochen sind. Sich auf das Ungewisse einzulassen verlangt Mut und Vertrauen. Vertrauen in unsere unmittelbare Umgebung und vor allem zu uns selbst.
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PEACE IN ONESELF - PEACE IN THE WORLD

Thích Nhât Hanh sagt, dass wir akzeptieren müssen, dass die menschliche Zivilisation in der Lage ist sich selbst zu zerstören („The miracle is to be alive“).

Die Vorkommnisse vom vergangenen Wochenende zeigen dies in grausamer Weise auf.

Doch Thích Nhât Hanh betont, dass diese Erkenntnis uns nicht in Verzweiflung stürzen dürfe, sondern dazu führen müsse, dass wir alles tun um dies zu verhindern („Smile to the cloud in your tea“). Dies bezieht er sowohl auf die Bedrohung durch die Zerstörung unserer Umwelt, als auch auf die Bedrohung durch Krieg oder Terror.

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LIEBER VERSTAND, DU DARFST JETZT RUHEN

„Der gesunde Menschenverstand ist nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat“, sagte Albert Einstein.
Und dennoch hat der Verstand landläufig noch immer einen sehr hohen Stellenwert und soll gerade bei wichtigen Entscheidungen den Ausschlag geben.

Alle kennen wir die Aufforderung: „Mach den Mund erst auf, wenn Du Deinen Verstand eingeschaltet hast!“ - und das scheint überaus vernünftig.

Gerade wir Frauen haben in den letzten Jahrzehnten hart daran gearbeitet, Verstand und Vernunft stets im Gepäck mitzuführen, Weiterlesen

DEN WAGEN VOR DEN OCHSEN SPANNEN

Jerry Jampolsky sagt: „Innerer Frieden ist unser einziges Ziel.“
Albert Camus sagt: „Von einem bestimmten Alter an, ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.“

Jerry Jampolsky sagt: „Vergebung ist unsere einzige Aufgabe, und der Weg zu unserem Ziel.“
Albert Camus sagt: „Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln.“

Jerry Jampolsky sagt: „Durch Vergebung können wir lernen Andere nicht zu verurteilen und alle, uns selbst inklusive, als frei von Schuld zu sehen.“
Albert Camus sagt: „Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis.“

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WACHSTUMSSCHMERZEN

Verliert man Menschen, oder trägt man sie immer im Herzen?

Gibt es wahre Liebe oder immer nur die angepasste?

Ist es gut wenn Kommunikation Annäherung ist oder reicht das nicht aus?

Warum diese Sehnsucht nach Verschmelzung?

Wann ist man gefordert, wann überfordert?

Ist man so wie man ist immer genug? Weiterlesen