BEZIEHUNGEN


Krokus2„Wenn wir unsere Fähigkeiten verfeinerten, echte Beziehungen zu unseren Nächsten herzustellen, wenn wir die Leute in unserer unmittelbaren Umgebung wirklich wahrnähmen und verstünden, könnte wir auch die Menschen in weiter Ferne verstehen, anstatt mit ihnen Krieg zu führen.“

Anais Nin

Die wenigsten unter uns verbringen nennenswerte Zeit allein auf einer einsamen Insel. Wir leben alle in irgendeiner Beziehung, und als Regel, in einem Netzwerk von Beziehungen. Es gibt Beziehungen, die wir selber wählen, andere, die wir aus Gründen der Vernunft eingehen, nahe und entfernte Beziehungen, und zunehmend welche, die nur virtuell sind.

Wenn wir uns für unsere freiheitliche Gesellschaft interessieren und uns sogar engagieren wollen, dann müssen wir darüber reflektieren, wie unsere Beziehung zu den aktuellen und brennenden Themen ist. Wie ist unsere Beziehung zu den Menschen, um die es in der Politik, in der Wirtschaft und in der Flüchtlingsfrage geht? Weiterlesen

DER AUFBRUCH ZU NEUEN UFERN

Promenade Sonnenuntergang„… Das einzig Sichere in einer Welt des Wandels ist die Veränderung.

„Alles fließt“, lehrte schon der griechische Philosoph Heraklit vor 2500 Jahren und schlussfolgerte: „Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“ Doch wie können wir uns dem Fluss der Veränderung anvertrauen, ohne Angst haben zu müssen, in seinem Fluten unterzugehen? Woher nehmen wir den Mut, das Festland zu verlassen und neuen Horizonten entgegenzusegeln?

Wenn wir am Leben teilhaben wollen, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns auf diesen Prozess der Veränderung einzulassen, in dessen Verlauf wir immer weniger der bleiben, der wir einmal waren, und immer mehr zu dem werden, der wir wirklich sind.

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MÄRZ-PHILOSKOP: HYPATIA

HimmelHypatia
Die neuplatonische Denkerin Hypatia wurde um das Jahr 355 in Alexandria geboren und im März 415 oder März 416 in Alexandria ermordet. Es sei an dieser Stelle gestattet, einmal nicht den Geburtstag, sondern den Todestag zur Inspiration zu nutzen…

Die wichtigsten Zeugnisse, die wir von ihr haben, stammen von ihrem Schüler dem späteren Bischof Synesios von Kyrene. Synesius verehrte seine nicht-christliche Lehrerin, die von einem christlichen Mob brutal ermordet wurde, über alle Maßen. Hypatia war als enge Vertraute des römischen Präfekten Alexandriens in einen Religionskonflikt zwischen Juden, Christen und dem Staat geraten, mit dem sie selbst nichts zu tun hatte, der sie aber ihr Leben kostete. Weiterlesen

A SECRET: THE BEGINNER’S MIND

Baumkrone
What is the beginner’s mind and why is it a secret to a truly good life?

It is probably one of the most powerful secrets, one of the most powerful tools that you can learn on your path to happiness. It comes naturally to dogs and children, but we have unlearned and forgotten it.

Seeing with the eyes of a beginner, living with the mind of a beginner, is like drawing treasures out of a chest which never empties. Weiterlesen

EPIKUR: PHILOSOPHIE ALS THERAPIE

Epikur im Februar

Promenade„Leer ist die Rede jedes Philosophen, durch die keine menschliche Leidenschaft geheilt wird. Wie nämlich Medizin nichts nützt, wenn sie nicht die Krankheiten aus dem Körper vertreibt, so nützt die Philosophie nichts, wenn sie nicht die Leidenschaft aus der Seele vertreibt.“

Diese Aussage Epikurs könnte man fast als Wahlspruch der gesamten antiken Philosophie ausgeben.

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WIE VIEL VERSTEHEN IST MÖGLICH?

SP_Web-Blog_20151228_duplexWas verbirgt sich hinter Street Philosophy?

Aristoteles sagte vor fast 2.500 Jahren:
„Staunen veranlasste zuerst - wie noch heute - die Menschen zum Philosophieren.

Vielleicht muss man erstmal erklären was die Philosophie eigentlich ist, was sie kann und was sie unterscheidet von den Disziplinen die uns generell vielleicht etwas geläufiger sein mögen:
Philos, aus dem griechischen, der Freund; und Sophia, die Weisheit. Philosophie also die Liebe zur Weisheit… Sie folgt keiner vorgegebenen Methodologie, sondern basiert auf einer besonderen Art der Fragestellung und das was uns begeistert, und warum wir die Philosophie „auf die Straße“ bringen wollen ist, dass die Philosophie frei ist von Dogmen, von Absolutheit, von vorgefertigten Antworten. Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“.

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FEBRUAR-PHILOSKOP: SCHOPENHAUER

Arthur Schopenhauer

ViewArthur Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in Danzig geboren. Der Nachwelt ist er vor allem mit seinen Aphorismen zur Lebensweisheit bekannt geworden.

Sein Werk umfasst jedoch sehr viel mehr Schriften als nur die Aphorismen, in denen er, in der ihm gleichermaßen brillanten wie ätzenden Art, darüber reflektiert, wie das menschliche Leben gut gelingen kann.

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EPIKUR: LUST

Epikur im Januar


Riesenrad
Lust als Lebensziel
Es gibt vermutlich nicht allzu viele Philosophen, die vorsätzlich so missinterpretiert wurden, wie der griechische Denker Epikur, der 341 auf Samos geboren wurde. Bis heute eilt ihm der Ruf voraus ein wilder Lüstling zu sein, weil er die Lust (griech.: Hedone), zum obersten Prinzip des menschlichen Lebens erhob. Epikur ging dabei von einer sehr einfachen Erfahrung aus. Er sah, dass der Mensch bereits im Säuglingsalter nach dem strebt, was ihm Lust verschafft.

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GEFÜHLE WIE CHAMPAGNER - PHILOSOPHISCH BETRACHTET

champagneSilvester ist längst vorbei, und damit meistens auch die Champagner Laune; dieser Augenblick des Prickelns um Mitternacht herum, im Glas, wie auch im Bauch. Wie wird wohl das Jahr werden? Ein gutes, wenn auch diffuses Gefühl.

Wir sollten das gute Gefühl unbedingt ins neue Jahr retten. Wir kennen zur Genüge Wut, Angst, Ärger und Schmerz. Wie wäre es aber mit Emotionen wie Freude, Zufriedenheit, Begeisterung, Nähe, Liebe? Wir dürfen uns wohlfühlen, uns freuen. Wir sollten auf unser Bauchgefühl hören, und gelegentlich die Vernunft ausschalten. Im Bauch prickelt es eher. Das müssen wir weder analysieren noch rechtfertigen.

Philosophie und Gefühle sind nicht Kontrahenten, und Emotionen schließen Vernunft nicht aus. Weiterlesen

HOFFNUNG, MIT VERGNÜGEN

Hoffnung, mit Vergnügen

waldWenn wir gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst haben, dann starten wir das Jahr mit Hoffnung.

Hoffnung, dass wir es diesmal schaffen den inneren Schweinehund zu überlisten.

Wir werfen einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft ohne den Ballast alter Gewohnheiten.

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