Lust der Täuschung

Das Event:

Mit der Täuschung Liebäugeln!

“Kunst trifft Philosophie” im Rahmen der Ausstellung “Lust der Täuschung” in der Kunsthalle München.

 

Ist Kunst nicht immer auch etwas Täuschung? Schon deswegen, weil Künstler und Künstlerinnen versuchen mit unserer Wahrnehmung zu spielen, oder uns durch ihre Interpretation der Dinge “zu manipulieren”. Wir setzen unsere Street Philosophy® Reihe “Kunst und Philosophie” nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltung im Juli fort.

10. Oktober 2018 17.30 bis 22.00 Uhr Treffpunkt in der  Kunsthalle München

  • Ab 17.30 Uhr Willkommenshäppchen und Getränke
  • Führung mit einer Kunsthistorikerin
  • Philosophischer Hintergrund durch eine Philosophin
  • Ab 20.00 Uhr Verköstigung mit der Gelegenheit für einen weiteren Austausch mit den Expertinnen und den anderen Teilnehmern

Ticketpreis € 135,00* pro Person
(Eintritt, Führung, philosophischer Diskurs, Verköstigung inklusive Getränke)

Maximal 20 Teilnehmer. Bei weniger als 15 Teilnehmer, Stand 05.10.18, nehmen
wir uns das Recht vor, die Veranstaltung abzusagen. Gekaufte Tickets werden
erstattet.

*Wir haben die Verköstigung umgestellt. Sie bleibt lecker und qualitativ hochwertig, aber dadurch können wir Ihnen die Teilnahme an der Veranstaltung günstiger anbieten.

Buchen Sie jetzt hier!

 

Was Sie erwartet:

Schon seit der Antike spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und zeigt uns wie leicht wir zu manipulieren sind. Künstler, Designer, Architekten und neuerdings Virtual-Reality Experten nutzen stets die neuesten Möglichkeiten, um uns mit ihrer Kunstfertigkeit zu täuschen.  In einem Diskurs hinterleuchten wir den philosophischen Hintergrund und weshalb wir uns so gerne in die Welt der Täuschung führen lassen. Danach erwartet Sie eine Führung durch die Ausstellung mit einem höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-) Geschichte von Sein und Illusion.

Sind Sie neugierig geworden?  Dann lassen Sie sich von Street Philosophy®  in eine parallele Kunstwelt entführen.

In der Geschichte der Kunst haben Künstler schon immer die Grenzen unserer Wahrnehmung herausgefordert. Sie haben uns durch verwegene optische Täuschungen die Komplexität dessen aufgezeigt, was wir Realität nennen. Sehen wir die Welt, wie sie wirklich ist, oder werden wir dauernd durch unsere Sinne getäuscht? Die Ausstellung „Lust der Täuschung“ nimmt uns mit auf eine aufregende Reise zu faszinierenden Kunstwerken. Cornelis Gijsbrechts, Viktor & Rolf, Laurie Anderson, Jean-Paul Gaultier, Thomas Demand, Gerhard Richter, Andy Warhol sind alle Künstler, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten waren, um die Betrachter in die Irre zu führen und sie mit ihrer Kunstfertigkeit zu täuschen.

Jenseits des Überraschungsmomentes und des technischen Wagemuts lädt die Ausstellung uns ein, über die Unbestimmtheit unserer Sinne nachzudenken. Dies gilt besonders in der digitalen Welt, in der wir leben, wo die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen. Welche Rolle spielt ‚Illusion‘ in unserem Leben? Ist Täuschung nicht ein menschliches Bedürfnis, um gerade die Wirklichkeit zu überwinden?

„Kein Mensch hat je gewagt sich selbst so darzustellen wie er wirklich ist“ – was Albert Camus sehr treffend als Wagnis beschreibt. Können wir gar nicht anders oder wollen es sogar so, immer uns neu und anders zu entwerfen? Nicht eindeutig sein? Vorgeben? Versuchen? Idealisieren oder auch Schwarzmalen?  Hauptsache anders, immer wieder?

Wer sind wir? Ist vielleicht das, was wir ausleben und vorleben immer ein Akt ins Offene, verbunden mit viel Glück, Vermutung, Täuschung und Tricks in alle Richtungen, uns selbst und der Welt gegenüber? Wenn die Philosophen das „Nicht-Wissen“ verehren, so darf das auch hemmungslos auf uns selbst übertragen werden: täuschen und tricksen als Modus mit dem eigenen unbestimmten, immer verhandelbaren Ich umzugehen? Dass dies weder amoralisch und falsch, soll diskutiert und erlebt werden. Was wäre, wenn diese erlaubte freche Kreativität der Offenheit des Lebens besser gerecht würde, als alle „echten“ Konzepte von uns selbst?  Wie ginge es uns,  wenn dies freudig akzeptiert, sogar die eigentliche Quelle für eine gelebte Lebendigkeit werden darf?

Die verschiedenen Eindrücke, Fragen und Ideen, die die Ausstellung und der philosophische Vortrag geweckt haben, werden wir weiter während eines gemeinsamen Essens vertiefen und diskutieren. Die Kunst der Täuschung- philosophische Ideen zu uns selbst.

 

ACHTUNG – NUR NOCH BIS 05.10.18 BUCHBAR!!

Buchen Sie jetzt hier!

 

Die Referentinnen:

Laura Sánchez Serrano ist Kunsthistorikerin, Museologin und Kuratorin. Studium der Kunstgeschichte an der Universidad Complutense de Madrid und Université Libre de Bruxelles und Studium der Museologie an der École du Louvre und an der Université de Neuchâtel (CH). Seit 2008 Tätigkeit als Kuratorin, Kunstvermittlerin und Kunstmanagerin der zeitgenössischen Kunst in verschiedenen Institutionen und Museen wie Kunsthaus Zürich, Monumenta Grand Palais (Paris), Centre Pasquart Biel (CH), Pinakothek der Moderne oder Museum Villa Stuck.

Dr. Celina von Bezold absolvierte das Studium der Philosophie an der Hochschule für Philosophie S.J., München. Seit 2000 übt sie eine freiberufliche Tätigkeit als Philosophin mit Schwerpunkt im palliativmedizinischen Bereich sowie Beratung und Vorträge für Unternehmen aus. Diverse Methoden im ambulanten philosophischen Dienst: Workshops & Seminare zu den existenziellen Fragen des Lebens, den klassischen Themen der Philosophie & Kunst oder zum Philosophieren mit Kindern rundet ihr Spektrum ab, dazu die Leidenschaft für Philosophie im alltäglichen oder öffentlichen Raum. Berufliche und private philosophische Salons, Festreden, Einzelgespräche, Supervision gehören zu ihrem Portfolio. Seit einigen Jahren ist Celina von Bezold auch freie Schriftstellerin tätig.

ACHTUNG – NUR NOCH BIS 05.10.18 BUCHBAR!!

 

Ticketpreis:
€ 135,00 pro Person – beinhaltet

  • Museums-Eintritt in der Kunsthalle München
  • private Führung durch die Kunsthistorikerin Laura Sanchéz-Serrano
  • Philosophischer Hintergrund zur Ausstellung durch die  Philosophin Dr. Celina von Bezold
  • Verköstigung inklusive Getränke
  • begrenzte Teilnehmerzahl 

 

Buchen Sie jetzt hier!

In Kooperation mit:

Erfahren Sie in diesem Video mehr über Lust der Täuschung in der Kunsthalle in München:

 

 

 

Werfen Sie auch einen Blick auf unsere weiteren Veranstaltungen.
Wir haben immer Veranstaltungen in unterschiedlichen Preisklassen.

 

[…] haben, das hat dankenswerterweise Julia Kalmund bereits zusammen gefasst und veröffentlicht: https://street-philosophy.de/bildung-fuer-die-demokratie/ . Aber nicht nur deshalb ist der Blog von Nina Schmid und Julia Kalmund unbedingt lesenswert , es […]

[…] „Bildung für die Demokratie“  […]

[…] Im Nachgang zur Ethik Konferenz Beyond Good, hatte ich einen Blogbeitrag geschrieben um meinen persönlichen Eindruck zu schildern. Diesen finden Sie hier. […]

[…] Sie hier warum wir unsere Konferenz in diesem Jahr Beyond Knowledge […]

[…] Durch die richtige Ausrichtung des Geistes mehr Gelassenheit und Freiheit zu erfahren, ist das was man durch die stoische Philosophie erlernen kann. Die passende Buchempfehlung finden Sie hier. […]

[…] Uns liegt das Thema Bildung sehr am Herzen, kennen Sie schon unseren Blogbeitrag zum Thema Bildung? […]

[…] Wenn Ihnen dieser Blogbeitrag gefallen hat, mögen Sie vielleicht auch das Interview von Nina Schmid im Geo Magazin Lesen: Das erfüllte Leben.  […]

[…] Bildungskonferenz Beyond Knowledge am 8. Februar 2019 im Literaturhaus in München. Erfahren Sie hier […]

[…] Wenn Sie dieses Thema interessiert, lesen Sie auch unseren Blog zum Thema “Fragen”. […]

Rezension von Michael Nowak, 23.6.18: Quantenphilosophie und Spiritualität: Wie unser Wille Gesundheit und Wohlbefinden steuert, 20. Februar 2017, von Ulrich Warnke Der Titel und der berufliche Werdegang Warnkes hatten mich auf das Buch neugierig gemacht. Ich mache es kurz: Warnke zeigt in dem Buch sein umfangreiches Wissen in den Bereichen Biologie, Physik und Psychologie. Er versucht mit dem Buch die Beeinflussung von Materie durch den Willen zu belegen. Seine Deutungen sind dabei hochspekulativ. Seine Begründungen sind methodisch fraglich. Analogien sind keine Argumente und Zitate berühmter Autoren können unterhaltsam sein und zum Denken anregen; sie begründen aber nichts. Das Zitieren von Studienergebnissen belegt auch nichts, wenn man diese nicht kritisch hinterfragt und differenziert betrachtet. Alternative Erklärungen werden nicht aufgeführt oder thematisiert. Abweichende Untersuchungen werden nicht zitiert. Das wäre für den Rezipienten zur Meinungsbildung und Bewertung hilfreich gewesen. Dafür greift Warnke tief in die Esoterik-Kiste und ordnet alles von der Reinkarnation, über Nahtoderlebnisse bis hin zur schwarzen Materie einem universellen Bewusstsein zu. Das Buch wird weder philosophischen Ansprüchen nach einer klaren Begrifflichkeit und logischen Argumentation noch wissenschaftlichen Ansprüchen nach einer kritischen Beleuchtung der empirischen Forschung mit Diskussion, wie die spekulativen Thesen überprüft werden können, gerecht. Nach der Lektüre bin ich mir nicht sicher ob ich mehr enttäuscht oder mehr verärgert bin. Fazit: Das Buch kann ich nicht empfehlen. Allen, die das Buch dennoch lesen, empfehle ich kritisch zu bleiben.

[…] Möchten Sie noch mehr zu Faust erfahren? Lesen hier den Blogbeitrag Faust und Philosophie! […]

[…] von “Werte” – Auszüge aus dem Buch “Werte – Von Plato bis Pop” von Peter […]

[…] Möchten Sie noch mehr zu Faust erfahren? Lesen hier den Blogbeitrag Faust und Philosophie! […]

[…] Möchten Sie noch mehr zu Faust erfahren? Lesen hier den Blogbeitrag Faust und Philosophie! […]

[…] Sie hier warum wir unsere Konferenz in diesem Jahr Beyond Knowledge […]

[…] Jay Shetty’s Video, then I’m sure you will like my thoughts! Also do take the time to read and re-read the wise words by Carl […]

[…] Bildungskonferenz Beyond Knowledge am 19. Oktober 2017 im Literaturhaus in München. Erfahren Sie hier […]

[…] not miss my blog-post titled Too much noise. If you like Jay Shetty’s Video, then I’m sure you will like my thoughts! Also do take […]

[…] ihrem Blogbeitrag Pretty Wise – unsere Philosophie für wahre Schönheit – setzt sich Nina Schmid genau aus diesem […]

Danke, lieber Michael! Auch Julia und mir spricht der Text aus der Seele. Herzliche Grüße, Nina

Wunderbar, das spricht mir aus der Seele. Heimat ist das Vertraute, Persönliche und Individuelle. Eine die Heimat gibt es allerdings nicht.

[…] Sie mehr über die Intention das eigene Ich zu Formen, in dem Blogbeitrag “A life of intentionality” von Nina […]

[…] Sie im Kontext des Internationalen Frauentages doch den Beitrag von Nina Schmid zum Thema Feminismus! Wir freuen uns über Ihre […]

[…] Sie nicht unseren Blogbeitrag Macht der Vergebung und das dazugehörige Video. […]

[…] hat Nina Schmid im Dezember 2017 Fragen zum Thema “Angst” gestellt. Lesen Sie hier das gesamte […]

[…] Kennen Sie bereits unsere Serie “Philo und Sophia”? “Liebe” und “Weisheit” im Gespräch. Hier finden Sie aus dieser Serie einen Beitrag über Das Auge und hier zum Thema Vorbilder. […]

[…] Erinnern Sie sich noch an unsere Empfehlung des TED-Talks von Julian Treasure? Er sagt: “I believe that every human being needs to listen consciously in order to live fully – connected in space and in time to the physical world around us, connected in understanding to each other, not to mention spiritually connected, because every spiritual path I know of has listening and contemplation at its heart.” Wenn Sie der TED-Talk interessiert, dann folgen Sie diesem Link. […]

Liebe Julia, danke für diesen wunderbaren Artikel. Du schreibst in Deinem wundervollen Stil genau das, was ich fühle. Danke Dir von ganzem Herzen für diese Verbindung. Liebe Glitzergrüsse aus Nürnberg Iris Schuster

[…] lesen Sie vor allem anderen erstmal den Blog zum Thema Quantenphilosophie und Spiritualität von Julia Kalmund und nähern Sie sich so den Büchern von Ulrich […]

[…] “Die Referenten haben mich in die Lage versetzt die Dinge für einen Moment von einer höheren Ebene aus zu betrachten… Die Beleuchtung der Komplexität in allen Themenbereichen, und der Einblick in die Reichweite der Folgen unseres täglichen Tuns, bringen mich insofern weiter, dass sie mir noch mehr Achtsamkeit im Alltag ans Herz legen. Wir fällen so oft so schnell Urteile und wünschen uns so sehr einfache schnelle Lösungen zu finden, dass dies droht Teil des Problems zu werden.”, schrieb ich im November 2017 im Nachgang zu unserer Ethik-Konferenz. Auch hier ging es mir um den Blick von oben… Den Beitrag in voller Länge finden Sie hier.  […]

[…] in seiner Rede Das hier ist Wasser. Auch hier geht es letztendlich um das Thema Wahrheit. Lesen Sie mehr […]

[…] Angst […]

[…] Sie den Blogbeitrag Aus Alt mach Neu von Julia Kalmund, um noch über das Thema Jahreswechsel zu […]

[…] Sie einen Auszug lesen möchten, dann finden Sie diesen hier. Doch ein kleiner Hinweis: Die Haptik und die Optik spielen für die meisten von uns Menschen eine […]

Von Herzen gerne! Liebste Grüße zurück - und Danke für die Rückmeldung/den Kommentar. Das schätze ich sehr! Nina

Fantastisch! Ein Feuerwerk an klugen, witzigen und "very handsome" Inspirationen. Danke dafür! Herzgruss, Cornelia

Sehr schön gesagt, lieber Michael! Danke!

Wenn man alles hat, hat man nichts! Denn es gibt keinen Unterschied mehr, alles ist gleich verfügbar. Ich würde mir Folgendes wünschen: Neues erfahren, auch Mal gefordert werden und dabei das Leben zu meistern.

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" Erich Kästner

Liebe Julia Kalmund, die Zeitschiene ist wie ein roter Faden im Leben. Und Orientierung ist schließlich eines unserer großen Grundbedürfnisse. Sie ist, so meine ich, allerdings auch ein großer Hemmschuh. Nämlich dafür, das Jetzt&Hier zu spüren und zu leben. Wir denken rückwärts und agieren vorwärts, verstandgetrieben. Unseren inneren Kern erleben wir nur im Hier&Jetzt, der nur dann in der äußeren Welt einen Nutzen erweist. Das macht sich als "Sinn" in unserem Begreifen deutlich. So sehe ich das jedenfalls. Noch etwas: Woher wissen wir, dass es nur diese eine Zeitschiene gibt? Nicht verschiedene Parallelzustände etwa? Quantentheoretiker haben höchst inspirierende und befreiende Ideen dazu. Gerade neulich sprach ich mit einem darüber. Jedenfalls - am liebsten ist mir eine dichte, lebendige Augenblicksqualität. Ich arbeite daran, immer öfter sogar erfolgreich:-). Herzlich, Cornelia Katinka Lütge

Ich finde es sehr gut und richtig den Blick weg von der Schuld und hin zur Verantwortung zu lenken. Genauer noch: zur Selbstverantwortung! Die Ursachenforschung im Zusammenhang mit den Geschehnissen in HH dürfte weit greifen: Politik auf Bundes- bzw. städtischer Ebene, Weltpolitik, Sicherheit, Gruppierungen, Einzelne. Wer hat wo und aus welchem Grund die Verantwortung für das eigene Handeln aus den Augen verloren, die Auswirkungen auf Andere billigend in Kauf genommen, opportunistisch entschieden? Die Fragen sind mindestens so komplex und miteinander verwoben wie deren Antworten. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn die Rufe nach Rücktritt Erfolg hätten. Es geht nun um tiefe und breite Reflexion, verantwortungsvolle Schlüsse und Entscheidungen für akute sowie chronische Notwendigkeiten: Wie werden Geschädigte entschädigt? Wie verbessern wir unseren Bildungsauftrag? Was müssen Experten dazu lernen usf. Und den offenen Dialog damit mit den BürgerInnen unserer verletzten Stadt. Einzig, in dieser schnellebigen Zeit, beschäftigt der Alltag und nachfolgende Erlebnisse, die das Gras rascher wachsen lassen. Ich bin gespannt, liebe Nina, was wir dazu noch erfahren werden. In meinem Dunstkreis jedenfalls ist G20 in HH bislang noch täglich Thema...

"Wir wollen eine uns eigene Existenz aufbauen, tun aber wahrscheinlich gut daran den Männer ihre Männlichkeit nicht zu nehmen. Denn das ist eine Frage der Würde." Wirklich nett! Ich finde es in diesen Debatten immer wieder schlimm wie eindimensional über Männer abgeurteilt wird. Als könnte man als Mann kein harter Kerl sein und gleichzeitig auch weiche und sanfte Züge haben. Überhaupt dieses ganze Gerede über Männer, als wären wir alle gefühlose Grobiane, die jetzt durch den Feminismus das erste Mal die Chance haben, sowas wie Gefühle kennen zu lernen. Da sieht man nur, dass viele der bestehenden Stereotype nicht nur jahrelang von uns Männern getragen wurden sondern mindestens genau so massiv von Frauen weitergereicht wurden. Und ich will hier kein Derailing betreiben. (Vielleicht mache ich es ohne es zu merken, ich sollte mir da kritischer gegenüber sein.) Sehr viel von dem Mist zwischen den Geschlechtern geht zweifelslos von Männern aus, aber manchmal hat man das Gefühl, die Frauen würden die Probleme überall suchen, und finden, nur nicht in ihrem eigenen Verhalten, zu sich selbst und zueinander.

Vielleicht ist das mit dem Feminismus wie mit dem Geld: Der schlechte Ruf eilt voraus. Und womöglich ist der sogar gewollt, denn da steckt ja viel MACHT drin. Nicht nur im Geld. Auch im Feminismus und der potentiellen Wirkung, dass Frauen wirklich gleichberechtigt - auch finanziell - sind. Mein Verstand kann verstehen, dass viele diesen Zustand fürchten und die Wirtschaft losrechnet, wie man diese diese Fairness und Gehaltserhöhung für Frauen leisten kann. Doch ganz ehrlich und von Herzen: wie viel lebenswerter ist die Welt und auch das Geld und jede partnerschaftliche Beziehung, wenn einfach mal die Ausbeutung qualifizierter Frauen und Mütter nicht mehr gegeben ist? Vielleicht kann ich das als Geldcoach nur anders herum sehen: Für mich ist Feminismus ein Thema für die Männer. Ich habe viele begleitet, die in Scheidungen vieles oder alles verloren haben oder gar Schulden machen mussten. Wenn Frauen nahtlos gut und gleichberechtigt jederzeit Geld verdienen, wäre das in dem Maße ja nicht mehr der Fall. Leider waren wir bisher noch nicht in der Lage die Vielzahl an Einzelfällen als kollektives Problem zu lösen. Indem wir uns nicht mehr nur direkt für die eigenen Interessen einsetzen, sondern auch für diejenigen, deren Kräfte wir benötigen und wertschätzen: Dann engagieren sich Männer für Frauen und Rentner wählen für die Interessen der nicht wahlberechtigten Kinder und Jugendlichen.

Vielen Dank für diese Worte! Herzliche Grüße!

Volle Zustimmung! Lasst uns im Kontakt mit unserem Sehnen an positiven Visionen arbeiten!

Sehr gerne! Auch wir finden, dass es wichtig ist zu verstehen, dass es immer noch ein sehr aktuelles Thema ist das uns alle angeht und angehen muss. Jung und alt, männlich und weiblich. Es hat mich sehr nachdenklich und auch traurig gestimmt, als Angela Merkel vor gar nicht langer Zeit bei dem G20 Frauengipfel sagte, sie würde sich nicht als Feministin fühlen. Feministin zu sein, bedeutet wirklich nur dafür einzustehen, dass alle dieselben Rechte genießen. Also: We should all be feminists! Herzliche Grüße, Nina

Emma Watsons Rede rührt mich immer wieder zu Tränen! Und ich merke: Ich werde sehr ungeduldig, absolut ungnädig und immer kämpferischer. Meine beiden Töchter und all die anderen tollen Mädchen da draußen sollen keine Grenzen erfahren. Weil sie weiblich sind! Danke für diesen Beitrag!

Liebe Cornelia, vielen Dank für die Anregung! Das wissen wir wirklich sehr zu schätzen. Und ja! Unbedingt sehr gerne bald etwas zu Fehler und Lernen.... Liebste Grüße, Nina

Das Verzwickte ist: Hat ein Unternehmen das Neue, das die GenY mitbringt, eingeschwungen, kann essogleich mit der GenZ weitermachen. Die nämlich, so heißt es, haben wieder ganz andere Vorstellungen. Es wird sich also etwas Prozesshaftes etablieren, fast fluide. Deswegen müssen wir uns auf agiles Arbeiten einlassen und eine neue Fehler- und Lernkultur zulassen. Schreibt ihr etwas über Fehler und das Lernen, bitte? Es hängt so viel daran. Herzlich, Cornelia

Danke, lieber Dominik!

Liebe Cornelia, sehr, sehr gerne! Vielen lieben Dank, dass Du uns zu unseren Blogbeiträgen schreibst! Das ist sehr wertvoll für uns. Herzlichst, Nina

Oh, wow! "Die Liebe hört niemals auf. – Korinther" - der Taufspruch für meine Töchter. Danke für diese wunderbare Auswahl so schöner Aussagen zur Liebe!

Sehr schöner Beitrag! - Und ich hab den passenden Song dazu geschrieben :-)) https://youtu.be/6bfmYY-bEHQ Alles LIEBE - Dominik

Liebe Cornelia, Du weisst wie glücklich und dankbar mich Deine Worte machen und ich freue mich sehr, dass wir uns gefunden haben. Herzlichst und bis hoffentlich ganz bald, Nina

Liebe Elke, es würde mich natürlich riesig freuen, wenn mein kleines Buch seinen Weg auch in Deine Hände und in Dein Herz finden würde. Ich wünsche auf jeden Fall einen wunderbaren Urlaub und freue mich sehr, dass wir durch Street Philosophy Cornelia 'gefunden' haben und dadurch auch den ohfamoosen Blog. Sehr herzliche Grüße, Nina

Wow, das freut mich sehr, dass dieser so wunderbare Beitrag auch hier zu lesen ist. Denn Cornelia hat ein sehr feines Gespür für das Gute dieser Welt – ich merke, bald muss ich dieses Werk auch lesen – und da bald Urlaub ist, bin ich hier auch guter, nein: bester Dinge :-)

Liebe Nina! Dein Buch hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal und ich habe es schon mehrfach empfohlen, davon erzählt. Dass meine Sicht auf dein Werk nun einen Platz in deinem "read and reflect" hat, erfreut mich an diesem sonnig-stürmischen Morgen. Liebstgruss, Cornelia